Mit zehn Kandidatinnen und Kandidaten tritt die SPD bei der Kommunalwahl am 13. September für den Gemeinderat Drebber an. Auf der Liste stehen Friedrich Iven, Silke Husmann, Katharina Kammann, Ben Overbecke, Mareike Wehrmeister, Thomas Stahl, Ralf Slabik, Anika Behrens, Marco Meyer und Bernhard Keller. 

Friedrich Iven, Silke Husmann, Ben Overbecke, Thomas Stahl und Ralf Slabik kandidieren gleichzeitig für den Samtgemeinderat. Damit möchte die SPD eine enge Verbindung zwischen der Arbeit im Gemeinderat und den Entscheidungen auf Samtgemeindeebene sicherstellen. 

Im Mittelpunkt steht für die Sozialdemokraten eine Politik, die konkrete Verbesserungen für die Menschen in Drebber, Cornau und Jacobidrebber erreicht. Dabei setzt die SPD auch künftig auf eine konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.

„Uns geht es nicht darum, wer eine gute Idee zuerst hatte. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam Lösungen finden, die Drebber voranbringen“, erklärt der amtierende ehrenamtliche Bürgermeister und Ratsvorsitzende Friedrich Iven. Er kandidiert erneut auf Platz eins der SPD-Liste und möchte sich nach der Kommunalwahl vom neu gewählten Gemeinderat erneut zum ehrenamtlichen Bürgermeister wählen lassen. 

Neu auf der SPD-Liste ist die 37-jährige Anika Behrens aus Ihlbrock. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin hat bereits durch ihr ehrenamtliches Engagement in der Arbeitsgruppe zur Dorfentwicklung kommunalpolitische Erfahrungen gesammelt. Diesen Weg möchte sie nun im Gemeinderat fortsetzen. „Ich möchte nicht nur darüber sprechen, was sich in unserer Gemeinde verbessern lässt, sondern selbst mit anpacken. Mir ist wichtig, den Menschen zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die zu unseren Ortschaften passen“, erklärt Behrens.

Neu auf der Liste ist auch Thomas Stahl. Der ehemalige Diepholzer ist der Liebe wegen nach Drebber gezogen und bringt langjährige Erfahrung aus der öffentlichen Verwaltung mit. „Drebber soll sich weiterentwickeln, ohne dabei seinen dörflichen Charakter zu verlieren. Dazu brauchen wir passende Wohnangebote für ältere Menschen ebenso wie Möglichkeiten für Familien, hier ihren Lebensmittelpunkt aufzubauen“ erklärt Stahl.

Auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde möchte die SPD vorankommen. Die Entwicklung des geplanten Gewerbegebiets soll auf der Fläche vorangetrieben werden, die unmittelbar an das bestehende Gewerbegebiet angrenzt. „Wir müssen insgesamt schneller werden. Die Planungsverfahren in Deutschland dauern einfach zu lange“, merkt Ben Overbecke an. 

Auch Vereine, Ehrenamt und Dorfgemeinschaft sollen weiterhin unterstützt werden. Neben einer verlässlichen Förderung des ehrenamtlichen Engagements wollen die Sozialdemokraten auch konkrete Ideen wie die Einrichtung von Notfallbänken zur Umsetzung bringen.

Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema ist für die SPD der Schutz der Moore. Die Wiedervernässung der Moorflächen in der Gemeinde soll unterstützt und so gestaltet werden, dass Klimaschutz und die Interessen der Menschen vor Ort miteinander in Einklang gebracht werden.

 

Das Foto zeigt v.l. Friedrich Iven, Silke Husmann, Mareike Wehrmeister, Ben Overbecke, Bernhard Keller, Thomas Stahl, Ralf Slabik, Katharina Kammann, Anika Behrens und Marco Meyer.